One Republic rocken mit ihrer „Native World Tour“ Oberhausen

Am Dienstagabend war es endlich soweit: One Republic rockten die König-Pilsener-Arena. Eine 90- minütige Wahnsinnsshow.

Etwa 12.000 Menschen passen in die König-Pilsener-Arena. Für reichlich Snacks ist auch gesorgt. Rund um die Halle befinden sich Stände an denen man warme Speisen wie Burger und Pommes, sowie Brezel und Süßigkeiten kaufen konnte. Merchandise-Artikel konnte man an mehreren Ständen erstehen. Von Postern für 10 Euro bis Pullover für 40 Euro. Pünktlich um 20 Uhr trat die Vorband KONGOS aus Südamerika auf, welche 45 Minuten lang ihre Alternative Rock Songs spielten. Die Band besteht aus den vier Brüdern Dylan, Daniel, Jesse und Johnny. Sie haben ihre Band nach ihrem Nachnamen benannt und erinnern leicht an den männlichen Part der Kelly Family. Eine Leinwand jeweils rechts und links von der Bühne ließen auch die Gäste in den hinteren Reihen das Feeling auf der Bühne hautnah miterleben. Als KONGOS ihren letzten Song „Come With Me Now“ vollendet hatten, wurde das komplette Bühne mit einem weißen Vorhang verdeckt. Eine halbe Stunde lang mussten die Fans ungeduldig warten bis der Bühnenumbau fertig war.

One Republic überzeugten mit tollen Lichteffekten. © Lorraine Dindas
One Republic überzeugten mit tollen Lichteffekten. © Lorraine Dindas
Als dann jedoch das Licht ausging und die Scheinwerfer an, war das Gekreische groß. „Light It Up“ aus dem Album „Native“ erklang. Schatten waren auf dem weißen Vorhang zu sehen. Die Gitarristen Zach Filkins und Drew Brown, sowie Schlagzeuger Eddie Fisher und Bassist Brent Kutzle waren bereits zu erkennen. Alle fragten sich: Wo ist Frontmann Ryan Tedder? Und da war er und sang: “I could light it up for you. We ain’t got a shot to lose.” Der Vorhang fiel und er rockte die Bühne, sprang von einem Verstärker auf den nächsten – eine richtige “Rampensau”. Bevor Ryan zum nächsten Song „Stop And Stare“ anstimmt, erzählt er: „This is our second show. We love germany. Make the next 90 minutes the best of our lifes!“ Es folgte eine wahnsinns Bühnenshow mit super tollen Lichteffekten, bei dem sogar das Piano und die Podeste leuchteten. Das Element der Raute füllte die komplette Bühne, in Form von Leinwänden im Hintergrund, Scheinwerfern und einem kleinen Steg mitten in der Menschenmenge. Dorthin gesellte sich Ryan Tedder mit seinem Klavier und gab seinen ersten Nummer 1 Hit „Apologize“ in einer sanften akustischen Variante wieder. Mit diesem Stück zeigte er, welch ein großes Stimmenvolumen er hat Gänsehaut pur.

Aber Tedder kann nicht nur sehr gut singen, sondern auch Filmen. Spontan schnappt er sich beim Song „Something I Need“ die Kamera und filmt das Publikum, welches auf der Leinwand erscheint. One Republic spielten einen bunten Mix aus ihren bisher erschienen Alben „Dreaming Out Loud“, „Waking Up“ und „Native“. Bevor sie den letzte uptempo Nummer „If I Lose Myself“ anstimmten, erzählte Ryan, dass sie das nächste Mal, wenn sie wieder in Oberhausen sind ein neues Album, neue Klamotten und vielleicht eine neue Frisur mitbringen. Denn Ryans Haare waren an diesem Abend so lang, dass er sie ihm ständig ins Gesicht fielen. Das grandiose Finale werden die Fans wohl nie vergessen. Hell erleuchtete Trommeln zierten die Bühne und haufenweises Konfetti flog in alle Richtungen. Diese Show ist wahrlich ihr Geld wert! One Republic spielten vier Konzerte in Deutschland, in Hamburg, Oberhausen, Frankfurt und Nürnberg. Karten kosteten zwischen 43 und 58 Euro.
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