Review: „Gimore Girl“ Lauren Graham veröffentlicht ihren ersten Roman

New York, Broadway im Jahr 1995: Frances Banks, genannt Franny, ist 27 Jahre alt und hat sich ein Ultimatum gesetzt. Innerhalb von drei Jahren möchte sie den Durchbruch als Schauspielerin feiern können und dazu noch den Mann fürs Leben finden.

Für den Notfall hat sie aber auch einen Plan B: Dann wird sie ihren langjährigen immer mal wieder Freund Clark heiraten, in ein Vorort ziehen und dort als Englisch-Lehrerin arbeiten. In der ersten Szene des Romans wacht Franny auf – und stellt bei einem Blick in den Kalender fest: Sie hat nur noch sechs Monate Zeit bis zum Stichtag. Derzeit bestreitet sie ihren Lebensunterhalt noch als Kellnerin und besucht eine Schauspielschule. Sie würde gerne für Filmrollen vorsprechen, jedoch interessiert sich bisher nur die Werbebranche für Franny. So dreht sie einen Werbespot für ein Waschmittel. Erst freut sie sich, doch schon bald wird der Spot im TV abgesetzt Als ihr bei einem Showcase ein Missgeschick passiert, glaubt sie ihren Traum endgültig an den Nagel hängen zu müssen. Doch dann melden sich gleich zwei Agenten bei ihr. Auch in Puncto Liebe soll es bergauf gehen, als James – der erfolgreichste Schauspieler ihrer Schule – sich plötzlich interessiert. Aber meint er es wirklich ernst mit ihr? Und dann ist da noch ihr Mitbewohner Dan, der gerade von seiner Freundin verlassen wurde und immer für Franny da ist. Ob sie ihr selbst gesetztes Ultimatum wohl noch einhalten kann?

Der Roman wurde von der Schauspielerin und Schriftstellerin Lauren Graham verfasst. Sie wurde bekannt durch die Rolle der Lorelai, der erfolgreichen US-Serie „Gilmore Girls“. Das Erstlingswerk von Lauren lässt sich sehr flüssig lesen und wird an keiner Stelle langweilig. Die witzige und charmante Art, die die Schauspielerin in ihren Filmrollen einbringt, ist auch im Roman deutlich wieder zu erkennen. Ein besonderes Highlight sind die illustrierten Filofax-Seiten der Protagonistin – ihr handlicher Kalender.

  • Lauren Graham: „Lieber jetzt als irgendwann“
  • Taschenbuch Fischer Verlag, 432 Seiten.
  • Originaltitel: „Someday, Someday, Maybe“
  • Seit dem 22. Februar 2015 im Handel erhältlich.
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