Review: Sciencefiction-Trilogie „Die Bestimmung“ wurde filmisch super umgesetzt

Teil 2 der Sciencefiction-Trilogie „Divergent – Die Bestimmung“ von Autorin Veronica Roth lief im März dieses Jahren bereits im Kino. Jetzt habe ich mir mal den ersten Teil der Bücher und den dazugehörigen Film unter die Lupe genommen.

Zum Inhalt (Achtung Spoiler): Chicago in ferner Zukunft: nach einem Krieg ist nicht mehr viel von der Stadt übrig geblieben. Um die Menschheit zu erhalten und einen erneuten Konflikt zu vermeiden, errichtete der Staat einen Zaun um die Stadt und teilte die Menschen in fünf Fraktionen ein: Altruan (die Selbstlosen), Ken (die Wissenden), Candor (die Freimütigen), Ferox (die Furchtlosen) und Amite (die Friedfertigen). Mit Erreichen des 16. Lebensjahres findet das Fest der Bestimmung statt, bei dem die Jugendlichen entscheiden, welcher Fraktion sie künftig angehören möchten. Hierbei gilt das Motto: Fraktion vor Blut. Heißt: falls man seine Fraktion wechselt, sieht man seine Familie nie wieder. Vor dieser Entscheidung steht auch Beatrice Prior (Shailene Woodley) und ihr Bruder Caleb (Ansel Elgort). Schon immer hatte sie das Gefühl nicht dazu zu gehören. Am Tag vor dem Fest der Bestimmung absolvieren alle 16-Jährigen einen Test, der ihnen zeigen soll, welche Fraktion zu ihnen passt. Doch Beatrices Test ist nicht eindeutig: sie ist eine Unbestimmte. Und diese Menschen sind für die Anführerin der Ken, Jeanine (Kate Winslet), von großem Interesse. Wie gefährlich dieses Schicksal sein kann, wird Beatrice noch erfahren.

Begeistert von der Fraktion der Ferox schließt sie sich ihnen an und verlässt ihre geliebte Familie. Doch was sie dort erwartet, damit hat sie nicht gerechnet. Sie muss gegen ihre Mitmenschen kämpfen, lernen zu Schießen und ihre eigenen Ängste überwinden können. Für sie beginnt ein neues, völlig anderes Leben. Dazu gehört natürlich auch ein neuer Name: Tris. Aber nicht nur ihr Kampf-Potenzial wird herausgefordert, sondern auch ihr Gefühlsleben. Denn ihr Ausbilder Four  (Theo James) kommt ihr bei einer Übung sehr nahe.

Fazit: Das Buch von Veronica Roth ist wirklich klasse und trifft genau meinen Geschmack. Die Geschichte um Tris lässt sich flüssig runter lesen, ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Fans von der „Tribute von Panem“-Trilogie werden diese Reihe ebenfalls mögen. Filmisch wurde „Divergent“ gut umgesetzt und steht dem Buch nicht nach, was selten vorkommt. Viele Szenen hatte ich mir in meiner Fantasie genau so ausgemalt. Shailene Woodley verkörpert die Rolle der Tris sehr authentisch. Auch die anderen Darsteller zeigen ihr Können. Der Soundtrack wurde sehr gut gewählt. Als die Ferox das erste Mal auf der Leinwand zu sehen sind, wird der Beat des Songs „Run Boy Run“ von Woodkid eingespielt. Man bekommt direkt Lust mit der Fraktion mit zu rennen. Was mich etwas enttäuscht hat, war, dass die langsame Annäherung von Tris und Four im Film nicht so detailliert umgesetzt wurde. Für Frauen ein kleines Manko, für Männer dadurch umso interessanter, da die Action im Vordergrund steht. Ich bin schon sehr auf Teil 2 gespannt, das Buch liegt bereits im Regal und wartet darauf gelesen zu werden. Nachfolger „Insurgent“ erscheint bereits am 27. August auf DVD und Blu-ray.

  • Buch: „Die Bestimmung“ von Veronica Roth, 496 Seiten, erschienen im Goldmann Verlag, Preis 9,99 Euro.
  • DVD: „Divergent“, 135 Minuten Spieldauer, ab 12 Jahren, Concorde Video.
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