Die „Nacht der Musicals“ präsentiert mit spektakulärer Show 15 Songs aus weltbekannten Stücken

Die Worte großartig und grandios beschreiben nicht annähernd das Spektakel, welches am Freitagabend im Pina-Bausch-Saal des Theater und Konzerthauses in Solingen geboten wurde.
Vor nahezu ausverkauftem Saal sechs Darsteller sowie acht Tänzer des Ensembles der Broadway Musical Dance Company bei der „Nacht der Musicals“ ihr Talent. Insgesamt 15 Songs aus weltbekannten Musicals wurden in prachtvollen Kostümen vorgetragen, deren Glanz von einer tollen Lichtshow betont wurde.
Den Auftakt machte der Song „Campe Noctem“ aus dem „Tanz der Vampire“. Von Anfang an mitsingen konnte das Publikum bei einem Medley aus den Liedern „Rock me Amadeus“ und „Jeanny“ des verstorbenen Sängers Falco. Gänsehaut verbreitete sich bei der durchdringenden Stimme von Grizabella (Cemile  Bakanyildiz) aus dem Musical „Cats“. Sie sang den bekannten Song „Erinnerung“ (Memories) im braunen Katzenoutfit.
Das Ensemble nahm die Gäste beim Mix verschiedener Abba-Songs mit in die 1970er-Jahre. In knallbunten Glitzeroutfits tanzten und sangen die talentierten Darsteller zu „Mamma mia“, „Super Trouper“ und „Gimme Gimme Gimme“. Marina Pechmann sorgte bei ihrem Solopart mit ihrer voluminösen Stimme für großen Applaus und stehende Ovationen.
Der gebürtige Saarländer Michael Ewig schlüpfte anschließend in Netzstumpfhose, High Heels und Ledercorsage. Als „Riff-Raff“ aus der „Rocky Horror Show“ sorgte er für herzhafte Lacher. „Man sagte mir, dass Solingen konservativ sei, ich solle mich doch charismatischer präsentieren. Das Wort musste ich erstmal im Duden nachschlagen.“ Nicht mehr auf den Stühlen halten, konnten sich die Besucher bei einem leicht anzüglichen Spielchen. Alle Frauen im Saal sollten bei „Riff-Raff“s Handbewegung in die Luft ein lautes „oah“ ausrufen, bei einer Handbewegung nach unten, forderte er die Männer auf, ein lautes „gror“ von sich zu geben. Diese Übung wurde kurz ausprobiert, dann ging es los: Hand hoch – „oah“, Hand runter – „gror“, das ganze dann im Wechsel. Die Pointe folgte sofort: „Das, meine Damen und Herren, war ein multipler Orgasmus.“ Die Menge tobte!

Zum Abschluss durften nun auch die Anwesenden auch noch mittanzen. Die Darsteller gaben Bewegungen vor: sie hüpften, kreisten mit den Hüften und klatschten zum Song „Let’s do the Time Warp Again“, ebenfalls aus der „Rocky Horror Show“. Ein nicht enden wollender Applaus kürte die zweieinhalbstündige Show.

(Ebenfalls erschienen im Solinger Tageblatt am 1. Februar 2016)

Plakat: Asa Event
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